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THE HUNDRED IN THE HANDS
The Hundred In The Hands Warp / Rough Trade
| Die derzeit gruseligste, weil authentischste 80er Kopie liefert zweifelsfrei das britische Duo Hurts mit seinem aalglatten, kitschigen Synthiepop- und Eurodisco-Sound zwischen Heaven 17, OMD und Disco Lento. Zum Glück klingen die 80er bei dem New Yorker Duo The Hundred In The Hands nicht halb so künstlich, steril und durchgestylt. Vielmehr erinnern Eleanore Everdell und Jason Friedman mit ihrer Melange aus Elektropop, New Wave, Postpunk, Ska, Dub und Disco an die noch experimentierenden frühen Eurythmics oder an die Young Marble Giants, sofern diese damals ihre minimalistischen Elektroskizzen mit Dancefloor tauglichen Beats unterlegt hätten. Bei allem, was man gegen diese 80er-Nostalgie an Kritik auch vorbringen kann, dem Reiz von Eleanores überaus charmantem Gesang und potentiellen Pophits wie "Pigeons" und "Commotion" kann man kaum widerstehen. Volkard Steinbach
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