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DEVENDRA BANHART
What Will We Be Warner
| Mag sein, dass manche dem versponnenen Hippie-Folk seiner ersten Platten hinterher trauern. Dabei hat der texanische Singer/Songwriter auf seinem Majorlabel-Einstand nur den auf seinem letzten Album "Smokey Rolls" bereits eingeschlagenen, in alle möglichen stilistischen Richtungen weisenden Weg fortgesetzt. Er singt englisch und spanisch, mimt auf der hübschen Akustik-Nummer "Angelika" Fleedwood Macs Lindsay Buckingham, erfreut uns mit sanft schunkeligem Salsa und nähert sich in "Goin Back" mit unerhörter Leichtigkeit Canned Heats "Going To The Country". Als wäre das noch nicht genug, folgen eine Roxy Music-Hommage, ein psychedelischer Rock-Trip mit Doors-Qualitäten, Brasil-Pop, Calypso, Ska und die wirklich skurrile Nummer "Chin Chin & Muck", die sich innerhalb von fünf Minuten vom Piano-Barjazz in eine schräge Vaudeville-Show verwandelt. Gegen Ende zeigt Devendra noch ganz ungezwungen, dass er die Lagerfeuer-Klampfenlieder, mit denen er umwölkt von Räucherstäbchen, Haschwolken und Patchulidüften zur Lichtgestalt des sogenannten Freak-Folk avanciert ist, auch noch kann. Sehr gut sogar und unglaublich relaxed! Volkard Steinbach
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