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AIRBOURNE
No Guts, No Glory Roadrunner / Warner
| War ihr Debüt "Runnin' Wild" von 2007 schon die AC/DC-Huldigung schlechthin, so klingt auch das Zweitwerk der vier Aussie-Rockaholics wie der legitime Nachfolger großartiger Alben wie "Powerage" oder "Let There Be Rock". Die Riffs, die rohe Energie, der siffige Dreck, die klischeebeladenen Texte - dies hier ist eine authentische Kopie einer der größten Rock-Bands in ihren Anfangstagen; zeitgemäß mit einer soundmäßig druckvollen Produktion der Neuzeit versehen. Den Vorwurf des Anachronismus belächelnd, versehen Airbourne ihre 13 neuen Kracher (als Digipack mit 5 weiteren Songs) mit sinnigen Titeln wie "Born To Kill", "No Way But The Hard Way" oder "Bottom Of The Well". Der Nackenbrecher "It Ain't Over Till It's Over" stellt gar einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf. Man hört ihn förmlich grinsen da oben, den vor gut 30 Jahren verstorbenen Bon Scott, wie er mit einem Whiskylächeln seiner neuen Lieblingsband zuprostet. Frank Möller
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